Anwendungsberichte

Flugasche als Betonzusatzstoff


Flugasche ist ein mehlfeiner Mineralstoff, der in Kohlekraftwerken erzeugt, in Trockensilos gesammelt und in der Bauwirtschaft als hochwertiger und vielseitiger Baustoff eingesetzt wird.

Seit Jahrzehnten hat sich Flugasche als Betonzusatzstoff bei der Herstellung und Verarbeitung von Beton bewährt. Verbesserungen der Verarbeitbarkeit, des Gefüges und der Dauerhaftigkeit von Beton werden mit Flugasche erzielt.

Flugasche wird in nahezu allen Betonen genutzt. Für Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 / DIN 1045-2 sowie für Bohrpfahlbeton nach DIN EN 1536 / DIN SPEC 18140 und für Schlitzwandbeton nach DIN 4126 wurden Anwendungsregeln erstellt.

Qualitätssicherung: Flugasche wird als zertifiziertes Bauprodukt regelmäßig eigen- und fremdüberwacht. CE-Zeichen und Leistungserklärung bestätigen die Übereinstimmung mit DIN EN 450-1.

Nachhaltigkeit: Durch den Einsatz von Flugasche als Betonzusatzstoff können natürliche Rohstoffe eingespart und CO2-Emissionen reduziert werden. Ein Wiederverwertbarkeit von Beton mit Flugasche als Recyclingzuschlag ist gegeben. Die Ökobilanz von Betonen wird mit Flugasche deutlich verbessert.

Wirtschaftlichkeit: Die betontechnologischen und technischen Vorteile führen zu einem deutlichen betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen.

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Hochfester Beton mit Flugasche

Nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 ist hochfester Beton ein “Beton mit einer Festigkeitsklasse über C 50/60 im Falle von Normalbeton oder Schwerbeton und einer Festigkeitsklasse über LC 50/55 im Falle von Leichtbeton“. Wie bei normalfesten Betonen empfiehlt sich auch für hochfesten Beton der Einsatz von Flugasche als Zusatzstoff in besonderem Maße. 

Flugasche ermöglicht bekanntlich die erforderlichen betontechnologischen Optimierungen und ist zugleich ein umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Betonzusatzstoff.

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Selbstverdichtender Beton (SVB) mit Flugasche

Flugasche nach DIN EN 450-1 hat sich insbesondere durch ihre positive Wirkung auf das Fließverhalten und die Verarbeitbarkeit als hervorragender Ausgangsstoff für die zielsichere Herstellung von selbstverdichtendem Beton erwiesen.

Selbstverdichtender Beton (SVB) ist Hochleistungsbeton mit hohem Mehlkorngehalt und weicher Konsistenz und mit einem Setzfließmaß um 700 mm zum Zeitpunkt des Einbaus, der ohne Entmischung und ohne Sedimentation bis zum Niveauausgleich fließt. 

SVB entlüftet und "selbstverdichtet" unter Eigengewicht und Schwerkraft selbständig und gewährleistet eine vollständige Hohlraumfüllung und eine lunkerfreie Umhüllung der Bewehrung und der Einbauteile, dessen Oberfläche ein besonders genaues Abbild der Schalhaut ist.

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Kesselsand – als Leichtzuschlag

Die Anforderungen an Beton sind so vielfältig wie seine Einsatzgebiete. Er soll aber immer tragfähig sein, dauerhaft, bauphysikalisch vorteilhaft und wirtschaftlich. 

Kesselsand kann hier als leichte Gesteinskörnung für Beton in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag zur Lösung der gestellten Aufgaben leisten. Kesselsand ist ein umweltverträglicher mineralischer Rohstoff, der in Steinkohlekraftwerken als Nebenprodukt hergestellt wird und durch seine porige Struktur eine geringe Rohdichte aufweist. Der Einsatz von Kesselsand in Beton verbessert die Wärmedämmeigenschaften und verringert das Eigengewicht des Frisch- und Festbetons. Die guten Wärmedämmeigenschaften haben dazu geführt, dass sich der Einsatz von Kesselsand bei der Produktion von Leichtbeton-Mauerwerk und Leichtmörtel seit Jahrzehnten bewährt hat. 

Als leichte Gesteinskörnung in konstruktivem Leichtbeton sorgt Kesselsand für ein geringes Eigengewicht der Konstruktion, die dann entsprechend mehr Verkehrslast aufnehmen bzw. größere Spannweiten überbrücken kann.

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