Kesselsand

Kesselsand entsteht in den Trockenfeuerungskesseln moderner Kraftwerke bei der Stromerzeugung mittels Steinkohle. Während die Flugasche mit einem Elektrofilter aus dem Rauchgas entnommen wird (ca. 90 Prozent), fallen die schwereren Bestandteile wegen ihres Gewichtes nach unten und bilden den offenporigen Kesselsand. Hauptbestandteil des offenporigen Kesselsandes sind Alumosilikate, die wesentlich auch zur Bildung der Erdkruste beitragen. Diese haben durch die porige Struktur der Einzelkörner eine Stoffcharakteristik wie natürliche und andere künstlich Leichtzuschläge. 

Kesselsand ist umweltverträglich und wirtschaftlich. Durch den Einsatz von Kesselsand werden natürliche Ressourcen geschont und Energie gespart, die bei vergleichbaren Baustoffen zur Aufbereitung oder Herstellung benötigt würde.

Vorteile 

  • Geringes Einbaugewicht bei hohem Volumen
  • Gute Verarbeitbarkeit und Kornfestigkeit  
  • Raue Kornstruktur für optimale Verbindung in der Betonmatrix
  • Hohes Wasserspeichervermögen für gleichmäßige Hydratation
  • Transportoptimierung durch geringeres Gewicht bei gleichen Betoneigenschaften
  • Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit  

Anwendungsgebiete  

  • Betonherstellung (leichter Zuschlag; Gesteinskörnung)
  • Geländeauffüllungen und Bodenverbesserung
  • Arbeitsraumverfüllungen oder Kabelsand
  • Dammschüttungen und Lärmschutzwälle 

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Wirtschaftsverbandes Mineralische Nebenprodukte e.V.

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