Kesselsand

Kesselsand wird bei der Verbrennung von Steinkohle in den Trockenfeuerungskesseln moderner Kraftwerke erzeugt. Während bei der Steinkohleverbrennung ca. 90% der mineralischen und nicht brennbaren Bestandteile der Steinkohle mit dem Rauchgas aufsteigen und als Flugasche herausgefiltert werden, sinken ca. 10% auf den Boden des Verfeuerungsofens. Hauptbestandteil des offenporigen Kesselsandes sind Alumosilikate, die wesentlich auch zur Bildung der Erdkruste beitragen.

Dieses als Kesselsand bezeichnete, grobporige Agglomerat hat durch die porige Struktur der Einzelkörner eine Stoffcharakteristik wie natürliche und andere künstliche Leichtzuschläge z.B. in Beton oder Betonwaren und verbindet damit geringes Eigengewicht, hohes Volumen und auch gute bodenmechanischen Eigenschaften. 

Einige Kesselsande sind nach DIN EN 13055-1 als leichte Gesteinskörnung zertifiziert. Durch den Einsatz von Kesselsand können natürliche Ressourcen geschont und Energie für die Produktion vergleichbarer Baustoffe gespart werden.


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