03.01.2018

BDI-Kongress "Klimapfade für Deutschland"

Der Klimawandel ist eine der großen globalen Herausforderungen der heutigen Zeit. Mit ihren Klimaschutzzielen hat die Bundesregierung einen ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz angekündigt: Zwischen 80% und 95% sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2050 gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden.

Aus der Studie "Klimapfade für Deutschland" haben der BDI und seine Mitglieder eine fundierte Grundlage für eine Diskussion zu einer langfristig wirkenden gemeinsamen Klimaschutzstrategie erarbeitet. Am 18. Januar 2018 werden auf dem Klimakongress in Berlin die Studienergebnisse und die Schlussfolgerungen vorgestellt und diskutiert. Dabei sollen Fragen zum Leistungsbeitrag der deutschen Industrie erörtert werden, um dieses politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Großprojekt erfolgreich zu gestalten. Die Studie bezieht sich dabei auf den deutschen Blick des technisch Machbaren berücksichtigt aber keine Verhaltensveränderungen der Menschen.

„Nach einem kurzen Einblick in die neuen Studienergebnisse wird auch der Einsatz von Steinkohle im Energiemix neu bewertet, weicht aber nur wenig von den bekannten Studien des BMWI oder des DIW ab“, erläutert Thomas Kaczmarek, WIN-Geschäftsführer.

Der Ausstieg aus der Kernkraft im Jahre 2022 darf nicht zu Versorgungsengpässen in Deutschland führen. Das bekannte politische Ziel der Rückführung von Kohleverstromung in Deutschland trifft auch in dieser neuen BDI-Studie die Braunkohle stärker. „Und eine ganzheitliche Reduzierung um 95 % muss sogar völlig neue Wege der Energienutzung aufzeigen, wie z.B. 8.000 km Autobahnstrecke mit Oberleitungen für strombetriebene LKW oder über 25 Mio. Elektroautos im Privatverkehr“, so Kaczmarek weiter.

Diese und weitere Entwicklungen werden im Kongress vorgestellt. Zur BDI-Anmeldung: bdi.eu/termin/news/kongress-klimapfade-fuer-deutschland/

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