15.08.2018

Der Testturm in Rottweil erhält den Ingenieurpreis 2018

Wie die hohen Betonanforderungen erfüllt werden konnten, ist im neuen WIN-Anwendungsbericht dargestellt.

Der Deutsche Ingenieurpreis 2018 geht nach Rottweil. Diese Auszeichnung ist als Staatspreis einer der bedeutendsten Anerkennungen für Bauingenieure und Bauwerke in Deutschland.

Der Turmbau überzeugte die Jury mit seiner innovativen Konstruktion und Fassade. Die höchste öffentliche Besucherplattform in Deutschland zeigt auch, welchen Beitrag Ingenieure für die Attraktivität von Bauwerken und deren Standorte leisten können. Kammerpräsident Hans-Ulrich Kammeyer: „Das Projekt zeigt, dass eine beeindruckende Ingenieurleistung er-lebbar gemacht werden kann“.

Die kurze Bauzeit des 246 m hohen Fahrstuhl-Testturms in Rottweil war nur durch das Er-stellen des Turmschafts in Gleitbauweise möglich. Der Beton sollte bei diesem Bauverfahren bereits frühzeitig eine hohe Grünstand-Festigkeit aufweisen, die ein Ziehen der Schalung er-laubt. Gleichzeitig musste der Beton aber noch abreibbar bzw. glättbar sein.

Die betontechnologischen Vorteile des Bindemittelgemisches mit Steinkohlenflugasche haben einen wichtigen Beitrag geleistet, so dass die hohen Betonanforderungen an den Leim- bzw. Mehlkorngehalt zuverlässig erfüllt werden konnten.

Über die Herausforderungen und Konzepte bei der Reduzierung der Hydratationswärme oder der Pumpbarkeit des Betons sowie über die hohe Qualität des ebenfalls eingebauten Sichtbetons informiert ein neuer Anwendungsbericht. Diese können kostenlos herunterladen werden: https://www.win-ev.org/anwendungen

Bild 1) WIN-Anwendungsbericht „Aufwärts mit der Flugasche“

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