16.09.2019

Neue Produktinformation Kesselsand: Herstellung und Anwendungsgebiete aktualisiert

Kesselsand entsteht aus dem Begleitgestein der Kohle und wird bei der Verbrennung von Steinkohle in den Feuerungskesseln moderner Kraftwerke erzeugt. Die nichtbrennbaren mineralischen Bestandteile agglomerieren zum Teil zu gröberen Partikeln und sammeln sich am Kesselboden. Dort wird er über eine Sammelrinne nass abgezogen. Danach wird Kesselsand je nach Anwendung durch Siebung klassiert, getrocknet oder erdfeucht ausgeliefert.

Die Einzelkörner sind denen von geblähtem oder gebrochenem Primärprodukten vergleichbar. Insofern ist Kesselsand umweltverträglich und wirtschaftlich. Durch seinen Einsatz werden natürliche Ressourcen geschont und Energie gespart, die bei vergleichbaren Baustoffen zur Aufbereitung oder Herstellung benötigt würde.

Einige Kesselsande sind nach DIN EN 13055-1 als leichte Gesteinskörnung zertifiziert. Andere erfüllen gemäß Anwendungsbereich als Ausgangsstoff für Kultursubstrate alle Anforderungen der Düngemittelverordnung (DüMV). Durch die porige Struktur der Einzelkörner verbindet Kesselsand geringes Eigengewicht mit guten bodenmechanischen Eigenschaften. Das Material eignet sich hervorragend als leichte Gesteinskörnung in Beton oder Betonwaren sowie für Bodenverbesserungen, Aufschüttungen oder Bauwerkshinterfüllungen.

Die überarbeitete Produktinformation kann auf der WIN-Website kostenlos heruntergeladen werden.

Diese Internetseite ist ein Service des
Wirtschaftsverbandes Mineralische Nebenprodukte e.V.

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