19.07.2018

WIN-Vorstand im Amt bestätigt

Mitgliederversammlung wählen Burkhard Jakobuß und Andreas Hugot zum Vorstand bis 2021.

Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbands Mineralische Nebenprodukte e. V. (WIN) hat Burkhard Jakobuß (BauMineral GmbH) als Vorsitzenden des Vorstands und Andreas Hugot (STEAG Power Minerals GmbH) als stellvertretenden Vorsitzenden für die kommenden drei Jahre bis 2021 gewählt.

Beide hatten sich zur Wiederwahl bereit erklärt. Die Mitglieder würdigten damit die erfolgreiche Arbeit des Verbandes in den vergangenen drei Jahren. In dieser Zeit haben sich die Kraftwerksnebenprodukte wie Flugasche, REA-Gips oder Kesselsand wieder stärker im Markt, bei den Kunden und in der Politik präsentiert - auch bei zuletzt schwankendem Angebot. WIN konnte sechs neue Mitglieder gewinnen und deckt den überwiegenden Teil der Branche ab.

„Gerade in den letzten Monaten war es wichtig, den Kunden die Auswirkungen der Energiepolitik und damit den Umbau von den fossilen Brennstoffen hin zu den regenerativen Quellen wie Wind und Sonne aus Branchensicht zu erklären“, erläutert Burkhard Jakobuß. „Der Handlungsspielraum der Bundesregierung zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und umweltgerechter Reduzierung der CO2-Minderungsziele bekommt mit der strukturellen Anpassung in den Braunkohle-Revieren eine weitere Dimension und bedarf einer umsichtigen Strategie.“   

„Wir konnten deutlich machen“, ergänzt Andreas Hugot, „dass die Kraftwerksbetreiber die Ziele zur CO2-Minderung erreicht haben und die anderen Sektoren wie Verkehr, Gebäudedämmung oder Landwirtschaft noch liefern müssen. Diese Entwicklung im Energiesektor werde sich planmäßig fortsetzen, auch ohne ein Enddatum für den Kohleausstieg aus der neuen Bundeskommission.“

Durch die Stilllegung älterer Meiler und revisionsbedingte Abschaltungen einzelner Kraftwerksblöcke haben die Betonkunden der WIN-Mitglieder die Engpässe bei der just-in-time-Belieferung mit Flugasche gespürt. Auch im laufenden Jahr sind Kraftwerke bereits in geplante Revisionen gegangen. „Flugasche bleibt also ein knappes Gut, von einem plötzlichen Ende der Kohleverstromung kann allerdings in Anbetracht der vorgelegten Studien nicht die Rede sein“, prognostiziert der Verbandsgeschäftsführer Thomas Kaczmarek bei der Versammlung in Düsseldorf.

Hauptaufgabe des Verbandes bleibt die Sicherstellung dieser wertvollen mineralischen Produkte als Sekundärrohstoffe im Wirtschaftskreislauf. Dafür werde weiterhin mit allen Partnern auf bundesweiter und europäischer Ebene bei branchenrelevanten Richtlinien und Verordnungen mitgearbeitet. Wie etabliert die Kraftwerksprodukte in der Bauwirtschaft sind, zeigen vier neue Anwendungsberichte, die kostenlos von der WIN-Website www.win-ev.org herunter geladen werden können.

Jakobuß Burkhard
Bild 1) Burkhard Jakobuß, Vorsitzender des WIN
Andreas Hugot
Bild 2) Andreas Hugot, stellvertretender Vorsitzender des WIN

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